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Mister Bond

Felix Leiter

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1 081

Dienstag, 24. August 2021, 10:12

"Die Reise ins Labyrinth" habe ich vor paar Jahren zuletzt gesehen. Ist schon Kult und in Jennifer Connelly war ich als Junge schon verliebt. Also damals in den 1980ern :)

"Dragonslayer", den kenne ich natürlich noch als "Der Drachentöter". Kann mich noch erinnern, als der in den 80ern TV-Premiere im ARD hatte. Und Ewigkeiten nicht mehr gesehen, leider.

"Soylent Green" ist im Grunde keine Fiktion, sondern Vision, auch wenn es ein Schlag in die Magengrube gibt.

Whisper

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1 082

Dienstag, 24. August 2021, 11:55

in Jennifer Connelly war ich als Junge schon verliebt
Bemerkenswert auch ihre 1. Rolle in "Es war einmal in Amerika" als junge Deborah in der Rückblende. In "Phenomena" spielte sie dann ja sogar die Hauptrolle. Ihre Performance hat mich dort sehr beeindruckt und sie wirkt da auch schon um einiges reifer als in ihrem Debut-Film, obwohl nur 1 Jahr dazwischen liegt.
In "Phenomena" hat ja auch Donald Pleasence eine größere Rolle als Professor im Rollstuhl. Und auch Patrick Bauchau spielt dort als Inspektor mit! Habe den Film auf Bluray und kann ihn sehr empfehlen.
Whisper, das Tor! Aber langsam Whisper, langsam. Unsere Gäste sollen Zeit haben, sich zum Dinner zu versammeln.

Mister Bond

Felix Leiter

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Dienstag, 24. August 2021, 15:07

Ja, "Phenomena" kenne ich auch. Habe mir mal Dario Argentos bekannteste Werke von seiner Hochzeit 1970 bis eben 1985 angeschaut.

Whisper

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Donnerstag, 26. August 2021, 01:24

Welcher Argento-Film hat dir denn am besten gefallen? Ich kenne noch Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (1970), Vier Fliegen auf grauem Samt (1971), Rosso - Farbe des Todes (1975), Suspiria (1977) und Terror in der Oper (1987). Ich fand Suspiria am beeindruckendsten. Aber die anderen (bis auf Terror) sind auch nicht schlecht.
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Felix Leiter

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Donnerstag, 26. August 2021, 09:42

Ganz klar, Suspiria. Gilt zurecht als sein bester. Da passt die Atmosphäre, das visuelle und auch die darstellerischen Leistungen.
Argento hatte nämlich meiner Meinung nach eine ganz große Schwäche, er war kein Schauspieler Regisseur. Mitunter agierten seine Darsteller doch recht amateurhaft, mit ein paar wenigen Ausnahmen, dies wären halt die meisten Schauspieler in Suspiria (vor allem die Hauptdarstellerin Jessica Harper oder Alida Valli), halt Jennifer Connelly oder David Hemmings in "Rosso."
Lustig, dass auch Bud Spencer eine etwas größere Rolle hatte, in "Vier Fliegen auf grauem Samt" :) Leider übertreibt es Mimsy Farmer am Ende etwas mit der Schauspielkunst. James Franciscus und Karl Malden fallen mir noch positiv in "Die neunschwänzige Katze" ein.
Manchmal sind Argentos Filme auch konfus geraten. Am meisten überzeugen die dann doch, durch die düstere, bedrohliche Handlung.

1) Suspiria
2) Rosso
3) Die neunschwänzige Katze
4) Tenebre
5) Phenomena
6) Vier Fliegen auf grauem Samt

Horror-Infernal sagte mir nicht so zu, die Fortführung zu Suspiria war mir doch bisschen zu sehr aufs ekelhafte ausgerichtet. Sichtung ist aber lange her. Sein Debutfilm "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" kenne ich noch nicht.

ollistone

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Montag, 13. September 2021, 10:32

"Abenteuer in Rio"

Belmondos Tod nehme ich zum Anlass, einige Kinderheitserinnerungen aufzufrischen, wobei ich feststellen musste, dass ich "Abenteuer in Rio" tatsächlich noch nicht kannte.

Mit Filmen, die man mit seiner Jugend verbindet, ist es ja oft so, dass sie den Review-Test nur knapp bestehen: so toll, wie die Erinnerung es vortäuscht, sind sie meist nicht. Dafür haben sich vermutlich unsere Sehgewohnheiten zu sehr verändert. Ganz besonders die Bud-Spencer-Filme fallen in diese Kategorie, aber auch (wie ich mit Bedauern feststellen musste) die "Pink Panther"-Reihe (bis auf den zeitlosen ersten Teil). Slpastick, dümmliche Sprüche, hektisches Overacting, fragwürdige Drehbücher, endlose Tortenschlachten und Kneipenschlägereien. "Die drei Musketiere" (1973) von Richard Lester, selbst "Das große Rennen rund um die Welt" von Blake Edwards fallen mir heute schwerer als erwartet.

Entsprechend problematisch fand ich dann auch die erste Hälfte von "Abenteuer in Rio". Ein vor Energie berstender Belmondo mit dem Elan eines amerikanischen Filmhelden aus den 40ern, immer am Rennen, nervtötende junge Frauen, kaum zu erklärende Handlungssprünge - mit der Ankunft in Brasilia allerdings nimmt der Film eine Kurve, die mir ausnehmend gut gefiel. Das Brasilien der "swinging Sixties" ist ohnehin so ein Sehnsuchtsort: Traumstrände, schöne Menschen, Bossa Nova, Käfer Cabrios... und dann Oscar Niemeyers futuristische Architektur in Brasilia, im Film (1964) gerade im Entstehen. Hier zeigt der Film auf einmal Stil und Ästhetik, die sich im Schlussteil mit der Abenteuer-Romantik eines "African Queen" abwechselt und, ihr habt es bereits erwähnt, eine frühe Blaupause für die "Indiana Jones"-Reihe darstellt. Natürlich bedient sich der Film ausführlich an "Tim und Struppi"-Vorlagen - die drei Pergamente, die erst zusammen den Fundort eines Schatzes verraten, die Suche nach einem Fetisch im südamerikanischen Regenwald... aber sei es drum, der Film hat unterm Strich Spaß gemact. Abwechslungs- und facettenreiches, kurzweiliges Vergnügen.
"You may be a lover but you ain't no dancer."

Mister Bond

Felix Leiter

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Montag, 13. September 2021, 13:13

Ich kann dich verstehen und gebe dir zum Teil recht, aber Abenteuer in Rio, trotz der teils merkwürdigen "Sprünge" bis zur Mitte des Films, unterhielt mich immer. Eben, Tim & Struppi waren Vorbild, und Spielberg dienten auch Tim & Struppi, als auch dieser Film als Vorbild/Blaupause für Indiana Jones. Das hat er ja bestätigt.
Wer übrigens nach Abenteuer in Rio noch den 1 Jahr später entstandenen Die Abenteuer des Monsieur L. guckt, wird nicht umherkommen und Abenteuer in Rio als klar besseren Film einstufen.
Bud Spencer & Terence Hill sind halt Klamauk, außer die Frühwerke, wer das nicht mag, sollte auch nichts mit Louis de Funés anfangen können.
Aber die Pink Panther Reihe mit Peter Sellers ehe ich heute, genau wie die Bondfilme als zeitlos an. Nicht nur den ersten Film, gerade Nr. 2 Ein Schuss im Dunkeln und Fan-Favorit Pink Panther Strikes Again strotzen vor brillanten Einfällen.
Lesters "Musketiere" haben bei mir aber auch stark eingebüßt. Die Musketiere möchte ich nicht so klamaukig sehen, dass nimmt in vielen Szenen einfach die Spannung weg, man fühlt die Gefahr und Bedrohung nicht mehr.
Da mag ich immer noch den Film von 1948 mit Gene Kelly am liebsten.
Tortenschlachten fand ich aber schon als Kind nicht wirklich lustig.

Django

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Montag, 13. September 2021, 14:25

"Abenteuer in Rio" habe ich jetzt zu meiner Schande noch nie gesehen - kann hier also leider nicht mitreden. Fakt ist: Gewisse Filme altern besser als andere, wobei das sicher auch immer im Auge des Betrachters liegt. Es gibt schon Filme aus meiner Kindheit, die ich damals "gut" fand und wo ich heute denke "Oh Hilfe - Fremdschäm! Wie konnte ich so was nur jemals gut finden?". Dann ist's natürlich so, dass jetzt nicht alles automatisch gut ist, weil's aus einer bestimmten Filmreihe stammt oder weil da der Schauspieler XY mitgemacht hat (das kennen wir ja von den Bond-Filmen). Gerade Spencer/Hill haben am etwa Anfang der 1980er praktisch nur noch - gelinde gesagt - sehr Mediokres geliefert. Sowohl als Duo wie auch solo. Andererseits drehten sie in den 1970ern ein paar absolute Klassiker, die für mich einfach immer gehen!

Ich denke halt, dass "früher" die Verfügbarkeit von Filmen extrem "dürftig" war. Echte Blockbuster kamen selten am TV und i.d.R. erst 2 oder mehr Jahr nachdem sie im Kino liefen. VHS-Kaufkassetten kosteten aus heutiger Sicht ein Vermögen, Ausleihe aus der Videothek war auch eher "umständlich" und auch nicht allzu billig. So hatte man halt viel weniger Vergleichsmöglichkeiten und schaute, was kam.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Django« (13. September 2021, 14:30)


ollistone

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Montag, 13. September 2021, 15:44

Die "Klassiker" altern ja üblicherweise ganz gut, schwierig wird es eigentlich nur bei Komödien. Gute Western, Kriegsfilme, Abenteuerfilme sind in der Regel kein Problem, aber wenn Humor ins Spiel kommt, ist dieser eben dem Wandel der Zeit unterworfen. Die Klamauk-Einlagen späterer "Pink Panther"-Filme finde ich teilweise schwer zu ertragen - früher hat man sich die Schenkel geklopft. Aber früher fand man ja auch Otto und Mike Krüger lustig. Andere Zeiten.

Oder aber wir haben heute keinen "anderen" Humor, sondern gar keinen mehr. Gut möglich. Oder wann habt ihr das letzte Mal einen wirklich lustigen aktuellen Film gesehen? Das 21. Jahrhundert fällt bisher noch nicht durch bestechend gute Komödien auf.
"You may be a lover but you ain't no dancer."

Mister Bond

Felix Leiter

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Montag, 13. September 2021, 18:32



Oder aber wir haben heute keinen "anderen" Humor, sondern gar keinen mehr. Gut möglich. Oder wann habt ihr das letzte Mal einen wirklich lustigen aktuellen Film gesehen? Das 21. Jahrhundert fällt bisher noch nicht durch bestechend gute Komödien auf.


Das sage ich ja auch immer, das Genre Komödie ist gaaanz schwierig, Humor halt, der eine findet es lustig, der andere grämt sich.
Gute Komödien, da fallen mir auf Anhieb, also wirklich jetzt aus der Pistole geschossen nur alte Filme ein:
Sein oder Nichtsein, Charlie Chaplin Filme, Manche mögen's heiß oder ebenfalls von Wilder Eins, Zwei, Drei. Das Leben des Brian, Ein Fisch namens Wanda, Mein Freudn Harvey, Arsen und Spitzenhäubchen etwa.
Wobei diese Komödien auch andere Genres bedienten oder große Aussagen hatten.
Bei Edwards/Sellers kann ich aber auch noch lachen, genau wie bei Spencer/Hill, ab und zu darf es auch Klamauk sein. Oder bei "Die 2", da natürlich wegen den Sprüchen ^^
Aber ich war bspw, nie Fan von den Hangovern Filmen, da lache ich mehr über Bradley Coopers durchgeknallte Performance in "American Hustle".
Wenn ich mit Kumpels Filme gucke, dann eher weniger Komödien, eher Action, Thriller, Western oder Sci-Fi. Humor ist halt schwierig.

Django

Der Andere

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Dienstag, 14. September 2021, 07:42

Zitat

Aber ich war bspw, nie Fan von den Hangovern Filmen

Teil 2 und 3 brauchte es wirklich nicht, aber Teil 1 fand ich wirklich gut. Einfach voll derb und halt wirklich mal "was Anderes" :D . Ansonsten habe ich den Eindruck, dass gefühlt 99 Prozent der "Komödien" der letzten etwa 20 Jahre halt so Sachen in Richtung "romantische Komödien" sind, mit den stets gleichen DArstellern, voll vorhersehbarer Handlung. Kann man angucken, ist aber irgendwie zum Gähnen. Oder dann gibt's halt diese Coen-Sachen, die ich dann halt doch oft eher zu "intellektuell-angehoben" finde, um sie wirklich immer wieder geniessen zu können. In Sachen Komödie/Klamauk waren halt einige Spencer-Hill-Werke schon rein aufgrund der Qualität wirklich eine Messlatte (wenn man diese Art von Humor mag). Ebenfalls Kult in diesem Genre sind für mich auch die beiden ersten "Die nackte Kanone"-Filme. Oder halt auch Sachen wie "Zurück in die Zukunft".

Zitat

Ein Fisch namens Wanda

Oh ja ^^

Mister Bond

Felix Leiter

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Dienstag, 14. September 2021, 09:41

Gibt halt viele Filme, die nicht nur dem Genre Komödie zuzuordnen sind, wie halt "Zurück in die Zukunft". Und viele von diesen Filmen, eben natürlich auch ZidZ, amüsieren mich mit ihrem Humor mehr als so reine Komödien.
"Ein Fisch namens Wanda" ist ja auch Krimi, der war ja oder ist noch immer FSK 16! (Natürlich total übertrieben, FSK 12 wäre passend).
Und "Die nackte Kanone", natürlich. Aber wenn ollistone konsequent ist, kann er mit diesen Filmen auch nichts anfangen, beinhalten diese doch genau den Inspector Clouseau (Peter Sellers) Humor. Auf beiden Seiten agiert der Protagonist zufällig, vertrottelt und agiert und erträgt alles mit stoischer Mine. Grandios.
Und Spencer/Hill, ab und zu muss halt Klamauk sein und diese beiden Sympathen haben es nicht nur durch die deutsche Synchro geschafft. Nein, auch Hills strahlend blaue Augen, diese Luftikus Attitüde oder Spencers raubeiniger Charme sorgten für Schmunzler.
Natürlich sind deren beste Filme aus den 1970ern, aber "Zwei Asse trumpfen auf" (1981), "Zwei bärenstarke Typen" (1983) und "Vier Fäuste in Rio" (1984) sind auch herrlich doof, gerade die bärenstarken Typen mochte ich freilich wegen den Bond-Anspielungen immer sehr.
Da hatten die beiden Jungs auch in den 70ern eher paar Griffe ins Klo. "Zwei Missionare" finde ich nicht so komisch oder spannend, ist nicht in meiner Top 10, dann halt auch paar Solo Sachen, die semi-lustig sind und heute nicht mehr wirken: "Charleston", "Mr. Billion", "Halleluja...Amigo" aka in der Zweitsynchro "Der Dicke in Mexiko".

Django

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Dienstag, 14. September 2021, 10:13

Zitat

gerade die bärenstarken Typen mochte ich freilich wegen den Bond-Anspielungen immer sehr.

Ja, gerade der ist/war wirklich noch gut. Aber auch wenn da noch das eine oder andere solide Spätwerk dazu kam, so hatten die beiden nach Ende der 1980er ihren Zenit irgendwie überschritten. Und ja: Auch in den 1970ern war nicht alles gut, was sie gemacht haben. Insbesondere "Zwei Missionare" muss trotz einiger guten Ideen als misslungen bezeichnet werden und führte dadurch beinahe zum Ende des Duos Spencer/Hill. Wäre da nicht Enzo Barboni gewesen, der die beiden für "Zwei ausser Rand und Band" wieder zusammengebracht hat und damit nicht nur für eine erfolgreiches Comeback gesorgt hat, sondern damit auch einen der mit besten Spencer/Hill-Filme gemacht hat.

Mister Bond

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Dienstag, 14. September 2021, 11:16

Zitat

gerade die bärenstarken Typen mochte ich freilich wegen den Bond-Anspielungen immer sehr.

Wäre da nicht Enzo Barboni gewesen, der die beiden für "Zwei ausser Rand und Band" wieder zusammengebracht hat und damit nicht nur für eine erfolgreiches Comeback gesorgt hat, sondern damit auch einen der mit besten Spencer/Hill-Filme gemacht hat.

Sehe ich auch so :thumbsup: Mit "Die rechte und die linke Hand des Teufels" und "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" mein Favorit. Ein Gag-Feuerwerk und trotzdem nicht ganz so albern wie ein paar spätere Werke.

Django

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Mittwoch, 15. September 2021, 09:46

Das sind auch meine Favoriten... und natürlich "Vier Fäuste für ein Halleluja" :thumbsup: . Etwas weniger "hart" als "Die rechte und....", aber dafür mit der noch grösseren Gag-Dichte! Und ehrlich gesagt - auch wenn der Film bei weitem nicht an die Qualität der vorhin Genannten reicht - finde ich auch "Zwei sind nicht zu bremsen" sehr unterhaltsam. Völlig übertrieben, die Gags teilweise recht gesucht und ein Drehbuch, das an Schwachsinn nicht mehr zu unterbieten ist. Macht aber trotzdem irgendwie extrem Spass und markt den beiden Hauptdarstellern an, dass sie den auch bei den Dreharbeiten hatten. Zudem führe immerhin der "Django"-Macher Sergio Corbucci Regie :D

Mister Bond

Felix Leiter

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Mittwoch, 15. September 2021, 10:37

Sehr gut, Django, sehr gut. Das sind auch meine weiteren Favoriten. "Vier Fäuste für ein Halleluja" Platz 4 und "Zwei sind nicht zu bremsen" Platz 6.
Dann darfst du mal raten, welcher Film auf Platz 5 rangiert :D

Django

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Mittwoch, 15. September 2021, 12:28

Schön - da haben wir ja wirklich praktisch dieselben Ansichten :prost:

Zitat

Dann darfst du mal raten, welcher Film auf Platz 5 rangiert

Ich rate :D : "2 Bärenstarke Typen" oder "Kroko und Nilpferd" oder "Pech und Schwefel" (in dieser Reihenfolge)

Mister Bond

Felix Leiter

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Mittwoch, 15. September 2021, 13:27

Aller guten Dinge sind drei :) "Zwei wie Pech und Schwefel". Meine Top 5 sind dann wirklich die Filme, die die beiden in der Zeit von 1970 bis 1977 zusammen drehten (Ausnahmen der Freibeuter der Meere und Zwei Missionare).
Ebenfalls auffällig, alle Filme, in denen Bud Spencer auch von Wolfgang Hess gesprochen wurde, lediglich in der Wiederaufführungssynchro 1981/82 von "4 Fäuste für ein Halleluja" von Arnold Marquis.
Die bärenstarken Typen wären dann 7 (ebenfalls wieder Hess).
Ps.: Zwei Missionare hat aber einen Spruch, den ich auch gerne anwende: blonder Pfeifenwichs :D

Django

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Mittwoch, 15. September 2021, 13:56

Ebenfalls auffällig, alle Filme, in denen Bud Spencer auch von Wolfgang Hess gesprochen wurde, lediglich in der Wiederaufführungssynchro 1981/82 von "4 Fäuste für ein Halleluja" von Arnold Marquis.

Hess war auch für mich der Spencer-Synchrosprecher :thumbup: ! Marquis machte seine sache nicht übel, aber er kam einfach nicht an Hess heran... ehrlich gesagt finde ich Hirthe auf Spencer sogar noch ein klein wenig überzeugender als Marquis. Was vielleicht auch daran liegt, dass Hirthe näher an Hess ist als Marquis.

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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Montag, 11. Oktober 2021, 18:26

BALLON
Toller Film von Bully Herbig über die Flucht zweier Familien von der DDR in die BRD mittels eines Heißluftballons.
Spannend und beklemmend (wie sich die Situation am Ende zuspitzt hat schon fast was von ARGO ;) ). So ein ernstes Thema hätte ich Herbig gar nicht zugetraut.
Historisch wirkt alles auch sehr glaubwürdig. Thomas Kretschmann mal wieder als perfekter Fiesling. :)

BRÜGGE SEHEN...UND STERBEN?
"M" Ralph Fiennes, Brendan Gleeson und Colin Farrell in einem kleinen aber tadellosen Thriller im schönen Brügge. Eine einfache Handlung wird von tollen Darstellern und einer dichten Atmosphäre in diesem schönen belgischen Städtchen getragen. Kurzweilig, spannend und teilwiese auch schräg.

FUNNY GAMES
Österreichisches Original von 1997 mit Ulrich Mühe. Irre spannend und total verstörend. Auch sehr gewalttätig, aber es passt zum Film. Selten so ein klares Gut-Böse-Schema gehabt, das einen genauso wütend wie sprachlos zurücklässt, weil es immer genau das macht, was man nicht erwartet. Wieso ist mir dieser Film so lage verborgen geblieben?

Spoiler Spoiler

Ob ich die Durchbrechnung der vierten Wand und das Zurückspulen der Handlung durch die Täter nun deplatziert oder genial finde, darüber bin ich mir selber noch nicht schlüssig.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"