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Spree

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Dienstag, 10. September 2013, 11:21

Der einzige Punkt, mit dem ich Probleme habe, ist, dass das Ei meiner Ansicht nach nicht von Kamal oder Octopussy versteigert wird (auch wenn "aus dem Besitz einer Dame" das suggeriert), da könnte man die Auktion auch abblasen bzw. Octopussy das Ei einfach zurückgeben. Ich denke, das kann man wirklich nur Gevatter Zufall zuschreiben, der bei Bond ja Stammgast ist.
Ansonsten schön erklärt von Maibaum. :thx:
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Count Villain

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Dienstag, 10. September 2013, 13:32

Ich nehme nicht an, dass Octopussy und Kamal das Ei direkt versteigert haben, sondern über Mittelsmänner (oder -frauen), um die Spuren der Hehlerware zu verwischen. Womöglich war es deshalb nicht mehr möglich, das Ei kurzfristig von der Auktion zurückzuziehen.
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

Spree

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Dienstag, 10. September 2013, 13:38

Aber solange OP oder Konsorten das Ei noch haben, können Sie es doch notfalls als Postpaket verschicken. Warum sollten sie den öffentlichen und auffälligen Weg über die Auktion wählen? Schließlich wollen sie die Russen ja nicht unbedingt auf sich aufmerksam machen. Ich bleibe beim Zufall. :ka:
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Django

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Dienstag, 10. September 2013, 14:06

@ Count Villain: Auch das ist wenig naheliegend: Es wird ja erwähnt, dass Kahn sonst immer Sachen zweifelhafter Herkunft verkauft. Also warum dieses Ei nicht? Warum sollte er sich einen Teil des Gewinns entgehen lassen? Selbst wenn, hätte er das Ei immer noch direkt von den Mittelsmännern zurückkaufen können. Aber das ist irgendwie symptomatisch für die ganze Eier-Sache in OP: Sie lässt nur erklären, indem man bei jedem Handlungsschritt jeweils die unwahrscheinlichste, umständlichste und komplizierteste aller Möglichkeiten in Betracht zieht...

Django

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Mittwoch, 11. September 2013, 08:01

Kleiner Nachtrag: Dass wir so intensiv über den Eierplot in OP diskutieren, zeigt doch eigentlich nur den insgesamt ernsthaften Anspruch der Story. In vielen anderen Bond-Filmen wäre so was gar nicht aufgefallen bzw. man hätte sicher nicht darüber diskutiert. So ist z.B. die Handlung in hochgelobten TSWLM so dünn wie ein Magermodel - was will man da schon nach Logikfehlern suchen? Falls man es doch tun würde: Strombergs Plan mit dem Dritten Weltkrieg ist ja wohl voll unausgereift und hätte niemals zum von ihm gewünschten Ergebnis geführt. Solche Absurditäten (von dem ganzen Science-Fiction-Kram gar nicht zu reden) finden sich insbesondere in den Bonds der 1970er noch und noch und niemand stört es. Erst ab FYEO wurde es besser (mit der grossen Ausnahme DAD).

Dr. moVe

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Montag, 19. Mai 2014, 11:25

Habe den Film kürzlich mal wieder genossen und nach jahrelanger Talfahrt bis runter auf den vorletzten Platz meiner Bestenliste, bekommt der Film nun wieder deutlichen Aufwind in meiner Wertschätzung. Fokussiert man sich nicht allzu sehr auf die problematischen, vergurkten und unausgeglichenen Momente des Werks, fällt es leicht insgesamt mehr Licht als Schatten auszumachen. Von den 3 Glen-Moore-Streifen - die bei mir eigentlich alle keinen tollen Stand haben - besticht OP mit dem größten Maß an Abwechslung, dem rasantesten Handlungs-Tempo, der prachtvollsten Kamera-Arbeit, den innovativsten Action-Ideen und kurioser Weise trotz zahlreicher mißlungener Gags mit den besten Pointen. Außerdem paßt OP meiner Meinung nach besser zum stilistischen Kern der Ära unseres Sir Rogers, als FYEO und AVTAK, in denen man sich im Gegensatz zu OP auch recht leicht andere Bond-Darsteller vorstellen könnte...

Akzeptiert man OP von vornherein als spektralen Stil-Cocktail, der sämtliche Zutaten des glen'schen Franchise-Ernstes mit der verspielten Albernheit und der Bilderbuchdimension der Gilbert-Moore-Bond's zusammenmischt, bekommt der stilistisch nicht festgelegte Bondiast hier recht souveräne Franchise-Unterhaltung geboten, die wenig Wünsche offen läßt.

Abschließend hier nochmal der lustig zusammengebastelte Fan-Made-Trailer von Thomas Waldek.

Spree

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Mittwoch, 28. Mai 2014, 17:19

Ich liebe diesen Film einfach. Er hat alles, was Bond ausmacht und mit Magda das heißeste Girl ever!

Beste Szenen: Würfelspiel, "Wir sind uns sehr ähnlich", Roger rutscht die Treppe mit dem MG runter
Schlechteste Szene: Tarzanschrei
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Dienstag, 9. September 2014, 23:16

Octopussy verzaubert gegenwärtig mein abendliches Ausklingenlassen des Tages und ich muss gestehen:
OP ist exotisch und erotisch. Obwohl ich es bisher mit anderen Augen sah, vermag ich nun nahezu felsenfest davon überzeugt zu sein, dass es der "märchenhafteste" Bondfilm ist. Die Kulissen würden auch einem "Prince of Persia" zu Ehre gereichen, die indisch angehauchte Atmosphäre erzeugt ein einerseits urlaubsnahes, jedoch andererseits unbehagliches Gefühl. Meiner Meinung nach die Nummer 2 unter den Werken mit Sir Roger.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi

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Supernase

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Montag, 17. November 2014, 08:57

OP gehörte nie zu meinen Favoriten unter den Bondfilmen, im Gegenteil positionierte sich der Film von Anfang an im unteren Drittel meines persönlichen Rankings. Zu albern, zu altbacken, zu tempoarm, zu umständlich in Handlung und Storyentwicklung, zu krude und unstimmig in der Mixtur Ernst-Spass. Zudem empfand ich Indien als Schauplatz und vor allem die Art und Weise wie dieser in Szene gesetzt wurde als ermüdend und teilweise aufgrund der zahllosen Klischees sogar schon nervig. Hinzu kam ein schwacher Hauptschurke und ein Roger Moore, der mir in OP immer merkwürdig „hüftsteif“ vorkam. Diverse Pluspunkte wie sehenswerte Stunts, ein schöner Barryscore, eine tolle Hauptdarstellerin, diverse interessante Plotlines, ein spannend und weitgehend ernsthaft inszeniertes erstes Viertel, eine gelungene PTS sowie ein famoser Berkoff als irrer Russengeneral hielten den Film dann letztlich aber doch überdurchschnittlich und so pegelte sich der Film über die Jahre bei einer Wertung von ungefähr 6,5 auf der Richterskala ein.

Am Wochenende hab ich den Film nun mal wieder gesehen und war erstaunt wie ungewohnt kurzweilig ich ihn empfand. Viele meiner bisherigen Kritikpunkte würde ich zwar nach wie vor aufrecht erhalten wollen, aber einiges davon kam mir diesmal auch weit weniger problematisch vor bzw. ich konnte sogar herzlich drüber lachen. Gerade was die vielen Albernheiten des Films anbelangt sehe ich das mittlerweile deutlich entspannter und diverse Kalauer des Films haben es ja tatsächlich irgendwie zu Klassikern geschafft ( „Zisch ab!“ oder „Du gehörst in den Tank!“ – btw: versteht den letzteren Gag überhaupt noch jemand von den Fans unter 30?). Manches finde ich aber nach wie vor furchtbar, allen voran die Tarzanszene und die depperte Tenniseinlage von ATP-Pro Amritray mit unterlegten Ballgeräuschen, das empfinde ich immer noch als ähnlich deplaziert und schwach wie die Beach Boys-Szene in AVTAK. Dass der Film stilistisch doch recht altbacken daherkommt lässt sich auch nicht wirklich leugnen und auch Meister Barrys Soundtrack ist daran nicht ganz unschuldig, denn bei aller gewohnt majestätischer Erhabenheit und exotischen Exquisität bietet der Score auch wenig, was den über weite Strecken ohnehin in Tempo und Inszenierung eher bieder wirkenden Film „aufpeppen“ könnte. Gerade im direkten Vergleich zum beschwingten Soundtrack des Vorgängers – egal ob man ihn stilistisch nun mag oder nicht – fällt eine gewisse „Behäbigkeit“ in des Meisters musikalischer Untermalung schon recht deutlich auf. Aber das ist schon Klagen auf recht hohem Niveau, denn in Sachen Atmosphäre und Melodik machte kaum jemand Barry was vor, da ist auch seine Arbeit zu OP keine Ausnahme.

Die lang angelegte Indien-Passage des Films (Lean-Verweis erkannt? ;) ) kam mir dieses Mal deutlich weniger ermüdend vor, klar die Stilisierung des Landes ganz im Sinne Kiplingscher Kolonial-Romantik ist schon etwas viel des Guten (musste gerade bei der Marktszene wirklich jedes Indien- und Fakirklischee bedient werden?), aber merwürdigerweise amüsierte mich das bunte Treiben dieses mal deutlich mehr als in der Vergangeneit. Amritraj entpuppt sich dabei wenn er nicht gerade ein Racket schwingt als sympathischer und launiger Sidekick, was seinem Ableben eine deutlich größere Dramatik verleiht (Parallele zu Ferrara). Schön auch, dass Q vergleichsweise viel Screentime zugestanden bekommt und ähnlich wie später in LTK (allerdings in geringerem Ausmaß) in die eigentliche Handlung integriert ist. Erstaunlich auch, dass mich die Darbietung von Louis Jourdan als Hauptgegenspieler dieses Mal deutlich mehr überzeugen konnte. Seine exzentrische Mimik („Mr. Bond ist ein besonders zäher Vogel. Man muss ihn erlegen und ausstopfen.“) hat mir schon immer viel Spass gemacht, bei der jüngsten Sichtung stimmte aber auch der Rest halbwegs – wenngleich ich ihn nach wie vor als einen der schwächsten Gegenspieler der Reihe ansehen würde. Aber der entscheidende Punkt ist: dieses Mal empfand ich ihn nicht als störend oder als Minuspunkt. Besonders viel Vergnügen bereitete mir jedoch die Vorstellung von Roger Moore. Ja, er wirkt schon etwas „hüftsteif“: vermutlich brachte er in OP soviel Gewicht in die Rolle mit wie nie zuvor und danach, was ihn hier und da etwas schwerfälliger wirken lässt (aber gleichzeitig auch kräftiger und kompakter). Aber dafür zieht er auch in diesem Film mal wieder alle Register seines Könnens und spielt den eleganten und gewitzten Gentleman-Spion wie kein zweiter. Gerade auch darstellerisch darf er in OP wieder etwas mehr bieten, so ist gerade sein Monolog über Octopussys Vater eine schöne Gelegenheit auch mal etwas „ernsthaftere“ Darstellkunst unter Beweis zu stellen (Parallele zur Szene in TSWLM, als er über das Leben eines Agenten sinniert). Ebenso darf er hier auch öfter mal seine härtere Seite zeigen. So schiesst er ohne zu Zögern bei der Konfrontation mit Orlov einem sowjetischen Wachsoldaten zwischen die Augen wie er auch generell wenig Skrupel hat, sowjetische Soldaten bei seiner Flucht „über die Klinge“ springen zu lassen. Und wir dürfen auch eine Neuaflage von Bond, dem Rächer erleben („Das ist die Rache für 009!“) – wiederum eine Parallele zu FYEO. Darüberhinaus sind es die vielen kleinen Momente, in denen Moores Spiel den Film merklich besser macht, etwa wenn er verzweifelt versucht zu telefonieren – und ihm eine nervige deutsche Passantin den Weg zur Telefonzelle versperrt. Moores Spiel von Genervtheit und anschliessend diesen kurzen Moment, als ihm der Einfall kommt einfach das Auto der Passantin zu schnappen, dieser grimmig-bösartige Blick ist einfach ein Genuss. Oder Moores angewiderter Blick, als Kamal das Hammelauge verdrückt: köstlich :) .

Ganz toll fand ich dieses mal die Handlungsentwicklung ab Karl-Marx-Stadt bis hin zur in letzter Sekunde verhinderten Bombendetonation. Das ist wirklich toll in Szene gesetzt gerade in Bezug auf den Spannungsaufbau und die kontinuierlich gesteigerte Dramatik. Tolle Momente wie Orlovs Konfrontation mit Bond oder Gogol wechseln sich ab mit großartiger Action auf dem Zugdach, die kurze aber effektive Verfolgung zu Fuss mit dem verbleibenden Zwilling (inklusive toller Auflösung) sowie der dann wirklich sehr spannend in Szene gesetzten Bombenentschärfung im Zirkus. Auch hier macht Moore wieder eine tolle Figur, trotz Clown-Makeups spielt er den Ernst der Situation sehr eindringlich. Überhaupt gefällt mir an diesem Teil des Films, dass Bond auf sich allein gestellt ist, ja geradezu abgeschnitten von jeglicher Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Hilfe. Das hat man in Moorefilmen so nur sehr selten und es erhöht die Dramatik wie ich finde sehr effektiv. Auch so kleine Szenen, wie die bereits erwähnte mit der Telefonzelle oder als Bond von den Jugendlichen nicht mitgenommen wird sind zwar einerseits amüsant, erhöhen aber auch gleichzeitig die Dramatik, weil eben auf Bonds Hatz nach Feldstadt nicht alles glatt geht (a propos Feldstadt: lustig welche geographische Vorstellung die Briten von Deutschland haben, so zeigt die Strassenbeschilderung, dass Feldstadt ganz in der Nähe von Nürnberg, Hannover und Heidelberg liegen muss :D ). Zudem zeigt es einen Bond (gerade einen „Moore-Bond“), bei dem auch nicht immer alles glatt geht und der regelrecht zu kämpfen hat, seinen Auftrag zu erledigen. Ähnliches kann man auch bei Bonds Flucht durch den Dschungel erleben, gerade im letzten Teil dieser Flucht wirkt er sehr gehetzt und stolpert von einem Problem ins nächste. Leider wird die Dschungelszene in ihrer Wirkung deutlich gemindert durch die diversen Albernheiten, vor allem den bereits erwähnten Tarzanschrei. Ähnlich wie bei der Marktszene hätte man hier wohl besser nicht jedes Dschungelklischee bedient.

Das Finale weist mit der spektakulären Flugzeugszene dann zwar in Bezug auf Stunts noch einen echten Leckerbissen und Höhepunkt auf, allerdings mochte ich die Auflösung der Handlung und die Rückkehr nach Indien nie so wirklich und empfinde sie auch nach wie vor noch als nicht ideal. Das liegt sicherlich auch daran, dass die effektiv inszenierte Bombenentschärfung den eigentlichen Höhepunkt des Films darstellt und alles danach eher einem drangeklatschten Bonus gleicht, mit dem man dann eben die noch offenen Handlungsenden verknüpft. War dieses Mal aber auch halb so wild, denn es gibt mit Bond und Qs Ballonfahrt noch einen der lustigsten Momente des ganzen Films: auch hier wieder schön, dass Q in die Handlung integriert wird und seine Reaktion auf die begeisterten Octopussy-Girls ist dann richtig spassig. Auch die finale Szene mit dem „lädierten“ Bond auf Octopussys Barke ist spassig sowie eine schöne Variation des altbekannten Finalgags und bringt den Film elegant heim.

Alles in allem war OP dieses Mal – man kann es sicherlich meinen Zeilen entnehmen – ein großer Spass. Das ist viel mehr, als ich von dem Film noch erwartet hätte. In wiefern mein neugewonnener Spass damit zu tun hat, dass ich den Film dieses Mal auf einem besonders guten Fuss erwischt habe wird sich dann bei der nächsten Sichtung zeigen, jedenfalls ist zB TWINE nach erstaunlichem Zwischenhoch auch wieder „auf Normalmaß“ zusammengesunken. Aber bei einem Film, den ich so oft wie OP gesehen habe (sicherlich 30x+) ist das schon ungewöhnlich, TWINE habe ich vielleicht 5-6x gesehen, da sind solche „Auf und Abs“ schon noch eher mal drin. OP bietet viel Gutes und gerade in der zweiten Filmhälfte eine sehr effektive Inszenierung, ist in meinen Augen aber nach wievor was die Mixtur aus Spass und mehr Ernsthaftigkeit angeht nicht so stimmig wie sein Vorgänger FYEO. Das hat vermutlich weniger etwas mit den eigentlichen Elementen zu tun, denn auch FYEO hat genügend Albernheiten an Bord. Aber ich empfinde gerade bei OP diese immer noch nicht so stimmig untergebracht, gerade die langen Markt- und Dschungelszenen übertreiben es mir hier und hinterlassen nicht ganz zu Unrecht den oft angeführten Eindruck, dass OP wohl der albernste Bondfilm sei. Das ist er in Bezug auf seine Element wie gesagt nicht zwingend, aber in Bezug auf die Art und Weise wie diese oftmals in Szene gesetzt werden wie ich finde schon. Kleine Spässe wie Schatzi und Bubi fallen dagegen dann deutlich weniger ins Gewicht und sind eher willkommene Auflockerungen. In Punkten würde ich OP nach der jüngsten Jubel-Sichtung bei 7,5 Punkten sehen, was ihm einen Platz im gesicherten Mittelfeld beschert. Nach QOS (welchen ich aber ähnlich wie TWINE viel viel weniger häufig gesehen habe und der daher momentan noch „auf Bewährung“ steht) die nächste größere überraschende Veränderung in meiner Rangliste.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Django

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Montag, 17. November 2014, 10:13

Schöner Bericht, Gogol :)

Apropos OP: Mich erinnert die Schlussszene in Indien immer irgendwie an jene aus "Der unsichtbare Dritte" am Mount Rushmore. Bei beiden dringen die Guten in das Domizil des Bösewichts ein, der sich eigentlich grad aus dem Staub machen will. Danach folgt eine Szene, die irgendwie mit drohendem Absturz zu tun hat und ganz am Schluss "vergnügen" sich der Held und das Mädchen in einem - ähmm :P - Verkehrsmittel: In OP ist eine Barke, in "Noth by Northwest" ein Zug. Zufall oder Absicht?

Mister Bond

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Montag, 17. November 2014, 22:32

Die größte Ähnlichkeit:
In beiden Filmen zieht der männliche Hauptdarsteller seine weibliche Partnerin am Felsen hoch um dann in der nächsten Szene (bei OP allerdings durch Zwischenschnitt M, Gogol, Gray und Moneypenny unterbrochen) in deren Gemach (Zugabteil, Barke) ihrer Liebe zu frönen.

meanmc

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Samstag, 20. Dezember 2014, 19:38

Über die Eier...

Ich hab mir mal einiges hier über die "Eier" in dem Film durchgelesen und für mich ist die Lösung recht einfach:

Zunächst muss man folgendes allgemein wissen:

1. Die echten Schätze sind aus Russland (und sollen gegen Fälschungen ausgetauscht werden)
2. Die Fälschungen kommen aus Indien
3. Die echten Schätze werden heimlich verkauft (hier geht man (storytechnisch) wohl davon aus, dass die Russen sich sicher sind die Originale zu besitzen und sie sich generell nicht sonderlich um die westliche Welt kümmern)

Nun zu den einzelnen Problemen:

1. Das Ei, welches 009 in Ost-Berlin entdeckt ist natürlich eine Kopie aus Indien welche zurück nach Russland geschmuggelt wird durch den Zirkus!!
In Russland wartet man auf die Kopie, während das Original bereits zum Verkauf (Auktion) steht...

2. Das originale Ei wird - ohne das der Besitzer angeben wird - versteigert. Dies ist die Schmuggelware (die Originale), mit der Kasse gemacht wird. (die Russen meinen ja, sie hätten die Originale - und es war auch nie beabsichtigt die Originale wieder nach Russland zu geben)

3. Es flog natürlich auf, dass Khan die Fälschung bei der Auktion ersteigert hat (als Bond das Original-Ei Khan zeigte) - sodass Khan natürlich wusste, dass Orlov das echte Ei zerstörte! (während Orlov davon keine Ahnung hatte - Khan hat es ihm nicht erzählt, um das Original-Ei in seinen Besitz nehmen zu können, ohne das es auffällt)

4. Das gefälschte Ei ist umgehend nach der Auktion nach Russland geschmuggelt worden (über den Zirkus)! Somit befindet sich die Fälschung nicht mehr in Indien, sondern in Russland

5. Orlov wusste natürlich nicht, dass er nun die Fälschung in Moskau hat, da Khan ja scheinbar das originale Ei ersteigert hat! Sodass er meinte, die Fälschung in Indien zu zerstörten

Hier könnte man einen Logikfehler vermuten - "Wieso zerstört er die Kopie, wenn er doch von allen Schmuckstücken Kopien benötigt?"
Dies ist aber keiner, da sein Plan ja ein ganz anderer ist, und dieser nichts mehr mit einem gefälschten Ei zu tun hat!

6. Khan hingegen sagte sicher absichtlich Orlov nichts von den vertauschten Eiern. Ich geh davon aus, dass er dachte, dass er "die angebliche Kopie" behalten darf, da das Original ja angeblich bereits in Moskau ist! Es schöpft ja erstmal niemand verdacht, dass dem nicht so ist, sondern die Eier vertauscht sind.
Und somit ist Khan spielend zum Original-Ei gekommen und könnte damit - ohne die anderen - ein Geschäft machen. Bei einem Kriegsausbruch hätte wohl das Ei letztendlich erstmal keinen mehr in Russland interessiert - Khan also das Original besessen, mit dem er Kasse hätte machen können!
Orlov benötigte die Kopie nicht - weshalb er ja auch das Ei zerstörte. Khan wusste, dass Orlov die "angebliche Kopie" nicht mehr benötigt...

7.Da Khan wusste, dass es das Original-Ei ist, und er viel Geld damit machen kann, war er natürlich alles andere als begeistert, nachdem Orlov das Ei zerstörte!

Interessant für Khan UND Octopussy ist das Ei deshalb, weil sie wohl aus dem Verkauf einen Erlös erhalten! Khan schien Octopussy aber absichtlich relativ offen zu informieren, da Orlov und er mit ihr sowieso ein falsches Spiel führten, er aber auch auf sie und ihren Zirkus angewiesen war. Somit hinterging Khan eigentlich sowohl Octopussy (mit der Bombe/dem Schatz) als auch Orlov (mit dem Ei)

Man könnte das alles noch etwas mehr ausführen, aber so ist das zu verstehen... ist doch recht simpel!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »meanmc« (21. Dezember 2014, 00:05)


Django

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Montag, 22. Dezember 2014, 08:05

In beiden Filmen zieht der männliche Hauptdarsteller seine weibliche Partnerin am Felsen hoch

Stimmt natürlich. Das hatte ich leider nur noch im Hinterkopf :)

Django

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Montag, 22. Dezember 2014, 08:10

Erstmal: Willkommen im Forum

Deine Überlegungen sind soweit korrekt, beinhalten jedoch einen (mässig relevanten) Fehler:
2. Die Fälschungen kommen aus Indien

Das ist natürlich falsch. Gogol selbst lässt ja in der Sowjetunion den Fälscher auffliegen. Indien ist eigentlich nur das "Hauptquartier" von einem der Bösewichte sowie von der Protagonistin. Das hätte aber gerade so gut irgend ein anderes beliebiges Land sein können.

Kronsteen

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Montag, 22. Dezember 2014, 12:29

da Khan ja scheinbar das originale Ei ersteigert hat! Sodass er meinte, die Fälschung in Indien zu zerstörten

Ich hab mir mal einiges hier über die "Eier" in dem Film durchgelesen und für mich ist die Lösung recht einfach:
ist doch recht simpel!


Nunja, simpel ist was anderes. ;)
Im Laufe dieses Threads hatten wir die Eisersuche ja schon mal extremst genau aufgedröselt. Hier in etwa gehts los. :D
Man kann sicher zu einer gewissen Lösung ohne Logiklöcher kommen, allerdings auf großen Umwegen mit wenig nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten.

PS: Ebenfalls ein herzliches Willkommen!
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Maibaum

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Dienstag, 23. Dezember 2014, 10:25


Man kann sicher zu einer gewissen Lösung ohne Logiklöcher kommen, allerdings auf großen Umwegen mit wenig nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten.



Das sehe ich anders.

Django

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Donnerstag, 22. Januar 2015, 15:26

Vor ein paar Tagen lief OP im TV und da habe ich ein bisschen reingeschaut. Was mir dabei (immer mehr) negativ auffällt, sind die vielen offensichtlichen Studioaufnahmen bei der Verfolgung über den indischen Markplatz bis zum "Eingang" von Qs Labor. Bei einem Film aus dem Jahr 1983 mit einem für damalige Massstäbe extrem hohen Budget finde ich so was nicht akzeptabel...

Dr. moVe

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Sonntag, 29. November 2015, 12:01

Hab' diese Frage mal aus dem Bestenlisten-Thread hierher verschoben:

So stand OP auf meiner Liste letztens auch schon deutlich höher und ist nun wieder dramatisch gefallen. Dieses Werk und ich stehen uns eben alles andere als nah.

Da würde mich als Fan des Films (für mich wohl knapp hinter LALD mein zweitliebster Moore) interessieren, warum er einen so schweren Stand bei Dir hat.

Das hat deutlich mehr emotionale als rationale Gründe - obwohl ich diesbezüglich auch ein paar nennen möchte, denn darauf zielte ja Deine angebrachte Frage ab, geschätzter Baron Samedi.

Im Thread in dem es um die Thematik der persönlichen Prägungen ging, war ja bereits schon mehrfach die Rede vom Zeitfenster in welchem man entsprechende Jahrgänge kennenlernte.
OP sah ich erst Anfang der 90er Jahre, nach sämtlichen anderen Bondfilmen die bis dato existierten, sozusagen als allerletztes 'Pflichtprogramm' in einer 4:3-Version auf VHS.
Vom Glanz den der Film auf der großen Leinwand entfalten kann, war in dieser Fassung kaum ein Spur. Vielmehr bot sich einem eine matschige Video-Optik, die sich ziemlich unvorteilhaft auf die teilweise prachtvollen Schauwerte des Werks auswirkten. Zudem kannte ich zu diesem Zeitpunkt eben bereits 16 andere Bondfilme aus 3 Jahrzehnten, und sowohl von Glen's Regiestil als auch Moore's Franchise-Ouvre hatte ich eine klare Vorstellung. In der Summe also die ungünstigsten Voraussetzungen für eine Liebe auf den ersten 'Fanblick', angesichts eines Bondfilms der vorallem unter 2 Gesichtspunkten schwächelt: Dem der Einzigartigkeit und dem einer klaren stilistischen Linie.

OP wurde auf diese Weise für mich persönlich der erste unsouverän wirkende Bondfilm der ersten 3 Bondjahrzehnte.
Vieles was diverse ältere Fandom-Jahrgänge als Kritikpunkte an der Pierce Brosnan-Ära anführen (Beliebigkeit, Austauschbarkeit, gestelzte Dialoge, Unausgegorenheit, konzeptionelle Unentschlossenheit) fällt mir bis heute am ehesten bei OP auf. Mir ist klar das ich diesbezüglich zu kritisch gegenüber OP bin, denn auch alle anderen Bondwerke seit 1962 haben zahlreiche Schwachpunkte. Aber bei Deiner Fragestellung, Samedi, geht es ja darum, warum der FIlm bei mir langfristig einen so schwachen stand hat, und die läßt sich eben wie gesagt vorallem emotional beantworten.

Filme zu denen man ein positives Verhältnis hat, läßt man naturgemäß viel mehr Schwachpunkte durchgehen als Filme die man - als welchen Gründen auch immer - nie wirklich vollständig ins Herz geschlossen hat. So will ich nun mal ein paar kleine Beispiele aufzählen, die mich an OP stören - unabhängig davon das ich mir den Film (wie alle meine anderen Problemjahrgänge) auch sehr gut schön gucken kann, was man weiter oben in meinem letzten Thread-Beitrag, in dem ich OP mal auslobe, ja erkennen kann.

Der von so vielen heißgeliebte und als ikonisch empfundene Pre-Title serviert mir trotz seiner zahlreichen Innovationen und köstlichen Gags gleich schon mehrere Störfaktoren: Angefangen beim überwiegend tristen Tageslicht in dem er eingefangen ist (stört mich übrigens auch bei Skyfall und Spectre), Glen's langweiligen Bildeinfällen die sich abseits der Action abspielen, in denen gleichzeitig die handelnden Protagonisten recht merkwürdiges Movement an den Tag legen. Mir fällt beispielweise schon so banales Zeug negativ auf, wie die unsouveränen Bewegungsabläufe mit der Bond seine Kopfbedeckung wechselt, wie öde der Moment wirkt in dem der Springreiter über das Hinternis springt. Klar, das sind alles totale Banalitäten und ultimative Nebensächlickeiten, aber diese winzigen Störaspekte Häufen sich hier in meiner Wahrnehmung mehr als in den meisten anderen Pre-Titles des Franchise. Ich nehme einfach abseits des plakativen Acrostar-Clous und dem gelungenen konzeptionellen Aufbau der Sequenz, mit ihrer vorbildlichen, geradezu comichaften Steigerung in vielen Details kaum die unterstreichende Coolness wahr, die ich mir gewünscht hätte - und diese ist mir eben wichtig bei einem Bond-Pretitle. Vorallem einem der so auf bondiastische Over the Top-Läßigkeit stetzt wie dieser. Und selbst der Acrostar-Aspekt ist für mich leider nicht lupenrein, denn diese nervige Stange an der der Jet durch die Halle gezogen wird, sehe ich leider immer... ja wirklich IMMER (ich wünschte es wäre nicht so).

Ich habe mich hier jetzt mal bewußt an eine der besten Passagen des Films meckermäßig abreagiert, um zu Veranschaulichen wie problematisch überkritisch mein Verhältnis zu diesem Bondwerk ist und wie extrem hier der erwähnte 'Schönguck'-Faktor greifen muß, damit ich den Spaß nachempfinden kann, den Fans haben die OP vergöttern. Denn ich möchte bitte nicht falsch verstanden werden: Nichts wäre mir lieber als würde mein Herz für OP genauso hoch schlagen. Ich bin ja schließlich Bondfan und möchte stets das sich mit JEDEM Bondfilmkonsum eine 'Erleuchtung' manifstiert. Aber leider habe ich offenbar nur begrenzten Zugang zur Magie und Brillianz die viele andere Fans in dem Film sehen. Vielleicht gehört das zu Natur des Fan seins. Offenbar ist es schwer von umfassend ALLEM in gleichem Maß verzückt zu sein.

Und so ärgere ich mich nicht besonders darüber das ausgerechnet OP für mich, selten in so hellem Licht erstrahlt wie für andere Fans, sondern freue mich lieber darüber das ich im Gegenzug viel Licht sehe wo andere im übertragenen Sinne fast nur 'Finsternis' wahrnehmen - wie bei meinen 'Underdog'-Lieblingen DAF, TMWTGG, NSNA, TWINE und QOS. ;)

Baron Samedi

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Sonntag, 29. November 2015, 17:07

Vielen Dank für Deine ausführliche Sichtweise, Dr. moVe, die ich wie immer mit Genuss lese, auch wenn ich sie naturgemäß nicht immer teile.

Bei OP gibt es für mich insbesondere in der zweiten Hälfte objektive Störfaktoren: unbefriedigende Bluescreen-Effekte und wenig Schauwerte, was noch deutlicher im Kontrast zum optisch üppigen Indien der ersten Hälfte auffällt. Bei mir ist es dann aber genau umgekehrt wie bei Dir: eine gewisse emotionale Verbundenheit zu dem Werk lässt mich über diese Störfaktoren eher großzügig hinwegsehen. OP war einer der Bonds, von dem ich noch nostalgische und bruchstückhafte Kindheitserinnerungen im Kopf hatte, als ich irgendwann 1997/98 Bond-Fan wurde ("Welcher Bond war das nochmal, wo er vor der Wärmerakete flieht und dann durch den Hangar fliegt?"). Die Stange in der Pre-Title sehe ich allerdings mittlerweile (leider) auch. Wobei das Soundtrack-Stück "Bond Look-A-Like", das während Bond's Fahrt auf dem Militärjeep angespielt wird, für mich zu den absoluten Barry-Juwelen gehört. Auch "Palace Fight" ist klasse.
Das Finale auf der Beechcraft hat mich schon als Kind geflasht und gehört heute noch zu meinen liebsten Bond-Finals.

Dass es der Bondfilm, den man als letzten der bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Bonds gesehen hat, schwerer hat, einen tiefergehenden Eindruck zu hinterlassen, kann ich auch sehr gut nachvollziehen: Bei mir ist das der ehrwürdige TSWLM, und der kann mich bis heute nicht richtig überzeugen.

Jedenfalls freue ich mich darauf, im Rahmen meiner chronologischen Review bald wieder zu OP zu kommen, habe ihn mittlerweile auch schon eine Ewigkeit nicht mehr geguckt. Bin selbst gespannt, welchen Eindruck ich dann haben werde.

Deine Underdog-Lieblinge teile ich übrigens alle (NSNA stand gar einst auf Platz 2 meiner Bestenliste), mit Ausnahme allerdings von TWINE.
"Good morning Boss, it's sure going to be a beautiful day, yes a beautiful day."

Spree

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Sonntag, 29. November 2015, 19:14

Als OP-Fan (ich habe da fast den gleichen Werdegang wie Samedi, allerdings 1-2 Jahre später) habe ich eure Ausführungen sehr interessiert gelesen. Danke!

Bei mir waren diese Nachzügler übrigens DN, TSWLM, TLD (die haben es heute auch noch schwer), MR und GF (letztere beide aber mit genug positiven Kindheitserinnerungen, um sich weiter oben festzubeißen).

PS: Die Stange sehe ich nur, wenn ich will ... und das ist selten. :D
PPS: Ein Hoch auf die Underdogs! :prost:
I never left!