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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich

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141

Montag, 27. Juli 2015, 08:43

Bei TLD lass ich mir die "nichtssagende" Übersetzung auch noch gefallen. Aber v.a. bei FYEO ("Streng geheim" wurde leider bei MR unnötigerweise verschenkt) wäre deutlich mehr drin gewesen.
Auch AVTAK wurde an sich nicht schlecht übersetzt. Somit beruhen fast alle der "Tod und sterben"-Titel zwischen 1981 und 2002 auf dem englischen Original.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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142

Montag, 27. Juli 2015, 11:11

Bei TLD lass ich mir die "nichtssagende" Übersetzung auch noch gefallen. Aber v.a. bei FYEO ("Streng geheim" wurde leider bei MR unnötigerweise verschenkt) wäre deutlich mehr drin gewesen.
Auch AVTAK wurde an sich nicht schlecht übersetzt. Somit beruhen fast alle der "Tod und sterben"-Titel zwischen 1981 und 2002 auf dem englischen Original.

Ja, absolut. Ich vertrete ja auch nach wie vor die Ansicht, dass "In tödlicher Mission" die bis dato am wenigsten als passend zu bezeichnende Übersetzung ist - mal ganz davon abgesehen dass Bond IMMER in tödlicher Mission ist. Ich würde sogar so weit gehen, dies nicht nur auf die Bondfilme zu beziehen. Mir fällt just in diesem Moment in aller Spontanität kein einziger anderer Film ein, den man derart schlecht ins Deutsche hat übersetzen müssen...
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Mi6london

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  • »Mi6london« ist männlich

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Montag, 27. Juli 2015, 11:18

Dem stimme ich auch zu
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Django

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  • »Django« ist männlich

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Montag, 27. Juli 2015, 11:29

Zitat

Ich würde sogar so weit gehen, dies nicht nur auf die Bondfilme zu beziehen. Mir fällt just in diesem Moment in aller Spontanität kein einziger anderer Film ein, den man derart schlecht ins Deutsche hat übersetzen müssen...

Und was ist z.B. mit "Zwei glorreiche Halunken"? Das sind weder zwei noch sind die glorreich :bamm: . Dabei wäre der Originaltitel so cool und passend und ganz einfach 1:1 zu übersetzen gewesen "Der Gute, der Böse und der Hässliche"

Mi6london

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  • »Mi6london« ist männlich

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Montag, 27. Juli 2015, 11:31

:thumbup:
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Maibaum

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Montag, 27. Juli 2015, 13:47

Da fallen mir Dutzende ein die noch viel schlimmer sind. An den titeln sieht man auch sehr gut was der deutsche Verleiher von den intellektuellen Fähigkeiten seines Publikums hält ,denn früher galt: Deutscher Titel = doofdummer Titel

Und ich kenne kein anderes Land das so üble Titelverbrechen begangen hat.

Ist heute nicht mehr ganz so schlimm wie früher, aber es ist nicht aus der Mode

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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147

Montag, 27. Juli 2015, 14:27


Und ich kenne kein anderes Land das so üble Titelverbrechen begangen hat.

Ist heute nicht mehr ganz so schlimm wie früher, aber es ist nicht aus der Mode
Da ist es gut, dass wir inzwischen in einer weitestgehend globalisierten Welt zu leben scheinen, in welcher man mit fremdkulturellen Inhalten und anderen Sprachen etwas erwachsener umgeht. Allerdings läuft dieses Neusystem wiederum oftmals zu Lasten der Synchronbranche. Früher waren wohl die deutschen Titel reichlich bescheuert, da man sich aus anderen Ländern und deren Titelvergabe für Filmkunst weniger machte, jedoch führt diese mit anderen Nationen Hand in Hand gehende Gesellschaft von heute ja auch dazu, dass beim Erscheinungszeitpunkt der Filme keine zeitliche Distanz mehr aufgebaut wird, sondern quasi alles und überall gleichzeitig in Erscheinung treten soll. Wie man unter derart stressüberfluteten Voraussetzungen eine originelle Synchronfassung wie etwa bei DAF erschaffen möchte, ist mir schleierhaft, alles muss schnell gehen, die Branche beschleunigt sich zu Tode. Teilweise sind die Titel wirklich besser geworden (gleich dem Original).
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Django

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  • »Django« ist männlich

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Montag, 27. Juli 2015, 14:41

Wie man unter derart stressüberfluteten Voraussetzungen eine originelle Synchronfassung wie etwa bei DAF erschaffen möchte, ist mir schleierhaft,

...und das ich auch gut so :P !

Scarpine

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  • »Scarpine« ist männlich

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Freitag, 19. August 2016, 15:52

TLD schwankt für mich in seiner Laufzeit zu sehr zwischen genialem Agententhriller und blödsinnigem Unfug.

Das ist mir bei der gestrigen Heimsichtung auch so stark ins Auge gefallen wie niemals zuvor. Es gibt in Daltons Debüt einfach ein paar richtig tonale Schieflagen. Ein Problem war sicher auch, dass viele der Gags und Sprüche einfach nicht zu Dalton und seiner Bonddarstellung passen wollen. Aber offensichtlich hatte man seinerzeit noch nicht den Mut, diese etwas krampfhaft wirkenden Humoreinlagen zugunsten der filmischen Stringenz weg zu lassen. In der Craig-Ära hat man das insgesamt besser hinbekommen. Ein Riesenproblem habe ich mittlerweile mit Koskov. Ja, er ist ein lavierender und sich verstellender Intrigant, aber trotzdem passt die Darstellung einfach nicht. Ich habe Jeroen Krabbé schon in anderen Rollen gesehen und da hat er mir weit besser gefallen. Wäre Koskov irgendein Überläufer dann ginge es ja noch, aber nein, er ist ausgerechnet General und einer "der führenden Köpfe des KGB". General Pushkin wirkt da wie ein einziges Kontrastprogramm (und das meine ich nicht auf den Charakter bezogen).

Kara geht einigermaßen in Ordnung, auch wenn sie ebenfalls an einigen Augenroll-Momenten beteiligt ist. Bis zum Ende funktioniert der Film trotz allem ziemlich gut, bis... ja bis Kara auf Welttournee geht, der liebe alte Gogol gleich ein Visum parat hält und Kamran Shah und seine Leute in voller Bewaffnung die Party stürmen, um sich dann zu entschuldigen, dass man am Flughafen aufgehalten wurde. Das ist schon echt sehr schräg, aber es wird zum Glück noch einigermaßen durch das romantische Zusammentreffen Karas mit Bond und der netten Idee mit dem Schlüsselfinder gerettet. Insgesamt jedoch bewegt sich The Living Daylights leider zwar langsam, aber sicher ins tiefste Mittelfeld. Dabei war der Streifen früher bei mir eigentlich immer ein Top-Ten-Kandidat und ganz früher sogar einer für die ersten Fünf. Na ja, vielleicht steigt er in Zukunft wieder in meiner Gunst.

Licence To Kill sehen viele ja gegenüber diesem Film im Hintertreffen, weil er zu anders, zu amerikanisch, zu brutal, zu unbondig usw. sei. Bei mir ist es schon lange komplett umgekehrt. Licence To Kill ist von vorne bis hinten einfach stilsicherer und stringenter gemacht. Dass muss man nicht mögen, aber ich finde es einfach gelungener. Und Robert Davi`s Franz Sanchez mausert sich bei mir immer mehr zu einem absoluten Top-Villain. Und im Gegensatz zu Koskov bekommt er auch einen würdigen Abgang. Whitaker kommt ja filmgerecht zu Tode, aber das Ableben von Necros wirkt leider etwas unglücklich und Koskov wird einfach nur abgeführt. Na ja. Licence To Kill ist für mich auf jeden Fall der beste Achtziger-Bond und auch der gelungenste Film unter der Ägide von Regisseur John Glen.
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  • »Mr. Fogg« ist männlich

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Samstag, 20. August 2016, 09:05

Ich bin nicht in der Lage, auch nur eine von Scarpine´s Anmerkungen zu widerlegen!

Aber auch, wenn TLD bei mir nicht ganz oben steht (liegt schlicht daran, dass er nicht mi SC oder RM ist), liebe ich den Film! Liebe ist meist eine rein emotional begründete Angelegenheit. TLD kam in einer Zeit in die Kinos, die bei mir einen sehr positiven Umbruch in meinem Leben kennzeichnete. Ich sah ihn in Madrid ganze acht mal! Die Bond-Filme haben als solche mein Leben außergewöhnlich geprägt. Ohne sie wäre ich vermutlich nicht mal verheiratet!

Das ist der Grund, warum ich eigentlich nicht in der Lage bin, über das Für und Wider einzelner Filme Argumente auszutauschen: Mit den Bonds unterhalte ich eine romantische Beziehung, ihre Atmosphäre ist mir Heimat (fast im engsten Sinne!). Und auf TLD trifft das in recht hohem Maße zu!

Was will man machen?! :ka:
God save the Queen!

Scarpine

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  • »Scarpine« ist männlich

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Sonntag, 21. August 2016, 20:30

Was will man machen?! :ka:

Trotzdem diskutieren! :D

Nein, im Ernst: Wenn du den Film als Gesamtpaket magst, dann ist dass doch völlig okay. Auch wenn ich bei meinen Filmbewertungen sicherlich immer etwas penibel und kleinkrämerisch wirke, so mag ich doch alle Bondfilme und möchte keinen von ihnen missen. Dennoch hat jeder Fan seine Favoriten und bei einer Rangliste kommt man daher auch nicht umhin, die einzelnen Streifen nach Qualitäts- und Geschmacksstandards zu bewerten und folglich zu ordnen. Und jeder Bondfilm hat seine Fehler oder bietet in bestimmten Bereichen Anlass zur Kritik. Die einen Kandidaten eben mehr, die anderen weniger. Auch das kann subjektiv sein. Trotzdem macht es Spaß darüber zu diskutieren; dass macht für mich auch einen Großteil des Fanseins aus.

Als Gesamtpaket mag ich The Living Daylights noch immer, keine Frage. Nicht umsonst war er früher einer meiner Lieblinge. Aber in letzter Zeit habe ich andere Jahrgänge einfach mehr zu schätzen gelernt, während Daltons Debüt eher an Strahlkraft verlor. Das war jetzt bei der jüngsten Sichtung so gravierend wie niemals zuvor. Leider. Denn es ist immer noch ein toller Bondfilm, aber ich sehe eben manches zwiespältiger als früher. Der Plot ist eigentlich gut. Man muss eben diese "Smiert Spionem"-Geschichte und die Tatsache, dass die britische Regierung nach einem (!) toten Agenten gleich den russischen Geheimdienstchef liquidieren lassen will, ohne nachzufragen durchwinken. Und dass in Zeiten der Entspannung!! Das rettet das Drehbuch nur mit Koskovs glaubhaftem Intrigenspiel und dem brutalen Attentat auf Saunders. Ansonsten ist das Script wirklich gut und bindet auch die titelgebende Kurzgeschichte Flemings auf gelungene Weise ein. Man muss eben Koskov & Kara und die jeweilige Rollenauslegung der Darsteller schlucken. Diese Charaktere gefallen mir heute nicht mehr so sehr. Bei den Schurken stören mich - wie erwähnt - die schwachen Abgänge von Koskov und Necros. Ansonsten gibt es halt immer wieder platten Humor (das "Schwein") und sehr grenzwertige Szenen ("Pferdehinterteil"). Diese Momente fallen auch deswegen stark auf, weil Dalton hier nicht so souverän agiert wie andere Darsteller. Es passt einfach nicht zum ihm und dass merkt man auch als Zuschauer. Und richtig übel fiel mir dieses Mal die Party-Szene am Schluss auf. Dass ist beim Auftritt Kamran Shah beinahe die Preisklasse von "Die nackte Kanone" oder so und wird gerade noch von der anschließenden Schlüsselfinder-Szene gerettet. Puh.

Ein Kuriosum, das mir vorher auch noch nie so auffiel: Ausgerechnet der sehr ernste Dalton fährt einen Wagen mit der Ansammlung der teilweise größten Gaga-Gadgets der Serie. Manches ist ja okay, aber alles zusammen ist schon sehr schräg und passt eigentlich nicht in einen eher ernsteren Agententhriller: Superlaser, Spikes, Ski-Aufsetzer, Mini-Raketen, Zielerfassungs-Display, Raketenantrieb... Das ist in der Summe schon ziemlich albern und fast dem Aston Martin Vanquish ebenbürtig. Es wirkt irgendwie so, als habe Bond für jede Situation den passenden Knopf. Zum ersten Mal hat mich die ansonsten tolle Aston-Jagd gelangweilt. Richtig Spaß macht dagegen immer wieder die Cello-Szene. Eine super Idee der Autoren! Auch in Marokko und Afgahnistan hatte ich große Momente in Erinnerung, aber bei dieser Sichtung wirkte vieles, auf das ich mich freute, irgendwie klein und beliebig. Lag es an meiner Erinnerung/Erwartungshaltung oder an John Glens nüchtern-gleichmäßigem Regiestil, der mir diesmal nicht so positiv auffiel? Ich kann es nicht wirklich sagen. Mal sehen, was die nächste Sichtung bringt...
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  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Sonntag, 21. August 2016, 21:50

Deplatzierter Humor scheint Glen's Stärke zu sein, wenn ich das mal so sagen darf. Die Ära mochte ich sehr und Dalton bleibt mein Lieblingsdarsteller, aber auch mir fallen die sehr befremdlichen Kontraste von TLD immer stärker ins Auge, die "Witze" springen einem in nicht gerade unpenetranter Form ins Gesicht, im nächsten Moment wird es wieder ernster. Und auch wenn Dalton ein überragender Schauspieler ist, merkt man ihm schlichtweg an dass er sich in diesem "Moore-Bond 8" weniger wohl fühlt als es dem Film gut täte, die scherzlastigeren Szenen wirken wenig glaubhaft. Offenbar waren die Macher bei TLD nicht mutig, zielsicher und konsequent genug. Einerseits wusste man dass es sich um eine Phase des Umbruchs und der Veränderung handelt, andererseits war man sich bewusst, dass es dem Erfolg zuträglich sein kann vorerst an der Formel Moore festzuhalten. Rogers naturgegebene Stärke für das Vortragen ironischer Zeilen besitzt Dalton in eher eingeschränktem Maße, das muss ich bei allem Fansein dennoch zugeben. Humor als solcher stellt mitnichten das Problem dar, keineswegs unerwünscht wäre er, wäre er denn nicht derart uninspiriert wie hier. Nicht zuletzt aus diesem Grunde liegt TLD bei mir nicht mehr auf Platz 2, sondern auf Platz 3, er hat getauscht mit dem grandiosen OHMSS, in welchem ich keine einzige Pointe missen möchte ("Vorsicht, der Verkehr, ich werde noch gebraucht", "Eine Pistole auf der Brust ist ja nicht weniger formell", "Ich brauche keine Million. - Dummkopf!" etc)
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Spree

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Montag, 22. August 2016, 08:42

Nachdem der werte Scarpine mich schon zitiert hat, nur noch eine kurze Anmerkung von mir. Auch wenn es deinem (Scarpines) Filmgenuss abträglich war (was mir leid tut), freut es mich doch zu sehen, dass ich mit meiner Ansicht zum sonst sehr bejubelten TLD nicht ganz alleine bin.
Deinen Ausführungen möchte ich mich voll und ganz anschließen, wenngleich mir Koskov weniger negativ auffällt (sicher ist er aber auch kein Höhepunkt der Reihe, dafür ist er einfach zu "brav").

Auch ich empfinde LTK schon länger als deutlich runder und stringenter, ohne die Albernheiten wäre von TLD wäre das wohl anders, vielleicht wäre TLD dann bei mir auch ein Kandidat für die Top 5, obwohl ich kein ausgewiesener Dalton-Fan bin. Seinen Wunsch nach mehr Härte und Realismus respektiere ich jedoch (mittlerweile, das hat aber erst die Craig-Ära bei mir bewirkt, Dalton war das noch nicht vergönnt).

Zu guter Letzt freue ich mich natürlich dennoch, wenn auch TLD innige Liebhaber wie Daniel und Mr Fogg hat.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spree« (22. August 2016, 08:51)


Django

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Montag, 22. August 2016, 09:14

Ein Kuriosum, das mir vorher auch noch nie so auffiel: Ausgerechnet der sehr ernste Dalton fährt einen Wagen mit der Ansammlung der teilweise größten Gaga-Gadgets der Serie. Manches ist ja okay, aber alles zusammen ist schon sehr schräg und passt eigentlich nicht in einen eher ernsteren Agententhriller: Superlaser, Spikes, Ski-Aufsetzer, Mini-Raketen, Zielerfassungs-Display, Raketenantrieb... Das ist in der Summe schon ziemlich albern und fast dem Aston Martin Vanquish ebenbürtig.

Der Gipfel ist ja hier das "Zersägen" des Polizei-LADAs mittels Laser. Obwohl die Szene wirklich unglaublich lustig ist (das finde ich zumindest wirklich), ist sie an Albernheit und vor allem "Unmöglichkeit" kaum zu überbieten. Es gibt ja diese Film-Modellautos, welche diese Szene nachstellen - und nicht mal bei disen gelingt es, das Ganze halbwegs glaubwürdig herüber zu bringen (der Radstand musste extrem verschmältert werden, damit die Karosserie nach vorne weggezogen werden kann)

Spree

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Montag, 22. August 2016, 10:54

In der Tat ist es exakt die von Django beschriebene Szene, die ich mit am störendsten empfinde (neben dem berüchtigten Schluß und dem Pferdehinterteil, letzterer Dialog ist aber einfach auch schlecht geschrieben). Bei Moore hätte ich evtl. noch augenrollend darüber hinweggesehen, zu Dalton will es so gar nicht passen, vielleicht, weil man bei Dalton ein anderes Niveau erwartet, vielleicht, weil Moore noch mehr mit seinem Charme überspielen kann.
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Montag, 22. August 2016, 15:20

Dem ist wohl so. Moore kann man einfach einiges "verzeihen", Dalton hat es da schwerer, da er noch so sehr um Vergebung bitten könnte und aufgrund einiger Attribute wie "Shakespeare-Darsteller" oder Theaterveteran dennoch wenig Verständnis für kleine Fehler entgegengebracht bekommen würde. Auch scheint er manchen Zuschauern weder sonderlich sympathisch zu sein, noch hat die Masse so recht Notiz von ihm genommen. Gemessen daran durchlitt er stets Phasen des Gegenwindes, ähnlich wie Craig, nur mit dem Unterschied dass letzterer den Gegenwind früher hat loswerden können, genau genommen bereits Ende 2006. Damit dürfte Craig der Darsteller sein, dessen Ruf sich unter allen Bonds am schnellsten gewandelt hat.
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Martin

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Freitag, 26. August 2016, 05:13

Bei TLD geht es mir ähnlich wie Mr. Fogg. Ich weigere mich da beharrlich, die rosarote Fanbrille abzunehmen.

Ein Punkt, den ich beispielsweise nie nachvollziehen konnte, und wahrscheinlich auch nie werde, ist, dass der Film eigentlich ein verkapptes Moore-Abenteuer sein soll. Das funktioniert in meiner Vorstellung überhaupt nicht. Und das fängt schon in der allerersten Einstellung mit Dalton an. Schon die Fahrt auf sein Gesicht macht klar, dass es auf selbigem mehr zu sehen geben wird als hochgezogene Augenbrauen. (Nicht falsch verstehen, ich liebe Roger) Die nachfolgende Action vermittelt, dass sich hier ein Bonddarsteller die Hände schmutzig machen wird und gewisse Stunts selbst macht - eine Frische, die für mich auch Lazenby und Craig verbreiten. Allein schon die ersten zehn Minuten wären mit einem Roger Moore 60+ extrem anders gewesen!

Dann die professionelle Härte der gesamten Sniper-Sequenz in Bratislava, die ich an dem Film einfach liebe. Ich kann mir da beim besten Willen nicht den Roger aus AVTAK vorstellen. Und selbst wenn ich es könnte, würde ich es nicht wollen. Das hat eine Frische und ein Fleming-Feeling, das Roger nicht hinbekommen hätte. Und ich denke, Roger selber hätte keine Probleme damit, das zuzugeben. Mir macht es viel weniger aus, Tim in den Roger-Momenten durchzuwinken, als mir umgekehrt Roger im gesamten Film vorzustellen. Da bieten doch DAF oder NSNA viel, viel mehr Anlässe. Mal ehrlich, wenn Laser am Aston Martin oder ein Dialog um Pferdehintern nach Roger verlangen, wie viel mehr dann Lasersatelliten, rosa Krawatten oder Mr. Bean...

Die Partyszene am Schluss hat mich ähnlich wie der Beach-Boys-Einsatz in AVTAK nie wirklich gestört, aber das könnte auch an der Fanbrille liegen. :) Im Gegenteil, der Klamauk wirkt hier einem anderen potentiellen Kritik-Punkt von TLD entgegen, dem politisch relevanten Einwand, dass hier 'Mujaheddin' als moralisch einwandfreie Helden dargestellt werden. Indem sie in ihrer Kämpfermontur auf einer Party auftauchen, wird klargestellt, dass es sich hier mehr um eine Art modernisierte Interpretation romantisierter Orientalen à la 'Geschichten aus 1001 Nacht' handelt als um reale Protagonisten aus dem Afghanistankrieg Ende der Achtziger Jahre. Und schließlich hat ja auch LTK diesen seltsam all-versöhnenden Party-Moment am Ende, wenn ein frisch verwitweter und verstümmelter Felix fröhlich ins Telefon grinst. Ich finde das nicht weniger unrund im Gesamtkonzept.

:P

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Freitag, 26. August 2016, 10:17

Der Schluß von LTK ist natürlich der gleiche Quark wie in TLD, da hast du recht. Es ist aber mehr oder weniger nur der Schluß und nicht immer wieder Momente im ganzen Film. Im übrigen empfinde ich Hedison sowieso als overactendes Ärgernis in LTK ("Wir sehen uns in der Hölle, Sanchez!").

Mit Roger in TLD geht es mehr um die einzelnen Roger Momente, die du ja selbst aufzählst (auch z.B. die geschnittene Teppich Szene in Tanger). In den ersten 15 Minuten (die unbestritten grandios sind, das gebe ich gerne zu) und sonst funktioniert Roger hier natürlich nicht.
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Scarpine

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Freitag, 26. August 2016, 16:07

Bei TLD geht es mir ähnlich wie Mr. Fogg. Ich weigere mich da beharrlich, die rosarote Fanbrille abzunehmen.

Was ja dein gutes Recht ist. Ich war ja auch mal ein Riesenfan des Films. Aber je öfter ich ihn sehe, desto mehr verliert er bei mir. Und dass liegt noch nicht mal so sehr an den erwähnten tonalen Schieflagen, den schwachsinnigen Gadgetspielchen oder der Mujaheddin-Thematik, sondern am emotionalen Kern des Films: Koskov und Kara. Wie schon erwähnt, zwei Figuren die ich nur leidlich mag. Für sich genommen, sind die ja okay, aber das Problem ist meines Erachtens, dass sie jeweils allein einen ganzen Bereich abdecken müssen.

Kara ist das einzige Bondgirl des Films, es gibt noch nicht einmal ein Neben- oder Badgirl, sondern nur die üblichen Bondinen in Statistenrollen. Und dafür, dass sie quasi den ganzen weiblichen Sektor allein repräsentieren muss, ist die Figur einfach zu fad. Ein naives, ausgenutztes Blondinchen für einen ganzen Bondfilm. Na ja. Vielleicht hätte man Kara einfach etwas mysteriöser und undurschaubarer gestalten sollen. So jedoch, finde ich sie teilweise recht nervig. "Pferdehinterteil", "mein Ceeelllloooo" und ihre dämlichen Gesichtsausdrücke bei der Verfolgungsjagd finde ich nicht gerade toll.

Und dass will ich noch nicht mal Maryam D`Abo anlasten, die wirklich eine gute Schauspielerin ist. Wie Jeroen Krabbé hat sie mich in anderen Rollen überzeugen können. Nein, dass Problem liegt in der Anlage der Figur und noch mehr in Glens teils oberflächlich-nachlässiger Schauspielführung begründet (Spree erwähnte ja auch schon David Hedison). So ist noch nicht mal wirklich ersichtlich, wieso sich Bond eigentlich in sie verliebt. Nicht umsonst, wird immer mal wieder betont, dass Kara mit Connery, Moore oder Craig nie funktioniert hätte.

Dasselbe bei Koskov. Er ist der Hauptschurke des Films. Whitaker hat in etwa so viel Screentime wie der frühe Blofeld und Necros ist zwar ein guter und präsenter Handlanger, steht jetzt aber auch nicht so sehr im Mittelpunkt des Geschehens wie etwa ein Red Grant. Folglich muss auch Koskov als Intrigant und Strippenzieher über weite Strecken allein die Antagonisten-Seite tragen. Und dabei wirkt er einfach nicht bedrohlich, auch dann nicht, wenn er seine Maske storytechnisch schon fallengelassen hat. Und auch hier sehe ich die Schuld bei John Glen.

Über Dominic Greene wird ja gerne im Fandom hergezogen, aber den finde ich viel bedrohlicher, als den ständig unterwürfig-kasperhaften Koskov. Er wirkt einfach nirgendwo wirklich fies, außer vielleicht bei seinem kurzen Gespräch mit Whitaker über Pushkin ("Das könnten wir eventuell ändern…"). Stattdessen nach dem Attentat: "Gratuliere!!! Wir haben es im Radio gehört!!", seine kindische Freude über Pushkins Tod, und dann seine verschüchterte Reaktion auf Karas Anruf. Auch bei der "We`re used to say"-Szene – dem typischen gefangener Bond vs. Villain-Moment – macht er keinen großen Eindruck.

Was folgt noch: Kara scheuert ihm eine, er irrt hilflos auf dem Luftwaffenstützpunkt herum, landet schließlich derangiert im Wüstenstaub und wird am Ende wie ein Pauschaltourist verhaftet. Hier hatten Regie und Drehbuch kein so gutes Gespür dafür, die Figur wirklich hinterhältig und doppelgesichtig zu präsentieren. Man hätte sich Koskov ja beispielsweise auch in der Manier von Klebb oder Kronsteen vorstellen können. Zwar keine Überschurken, aber doch mit eiskalter Berechnung und Charisma ausgestattet. Koskov hat für mich leider weder das eine, noch das andere.

Ein Punkt, den ich beispielsweise nie nachvollziehen konnte, und wahrscheinlich auch nie werde, ist, dass der Film eigentlich ein verkapptes Moore-Abenteuer sein soll.

Ich glaube, niemand hätte sich wirklich einen sechzigjährigen Moore in The Living Daylights gewünscht (ich eher einen neununddreißjährigen Dalton in A View To A Kill). Der Film ist inklusive Bondgirl schon sehr auf Dalton zugeschnitten. Mit Moore-Passagen meinen einige wohl eher Momente und Gags, die wie für Moore geschrieben wirken und mit ihm wohl auch super funktioniert hätten. Und ich finde auch, dass Dalton – obwohl er mein Lieblingsbond ist – hier nicht immer souverän agiert. Er ist für diese Art Humor nur mäßig geeignet. Dasselbe gilt ja auch für Craig, dem ich solche Situationen in Skyfall und Spectre, auch nur bedingt abkaufe.

Dalton und Craig wirken in solchen Momenten häufig irgendwie seltsam gezwungen und wie gefangen in ihrer Haut, wo Connery und Moore einfach ihre natürlich-lässigen Sarkasmus- und Selbstironiegesichter aufgesetzt hätten. Das liegt sicher auch daran, dass Dalton und Craig als einzige Darsteller die Figur Bond als schaupielerische Herausforderung ernst genommen haben und daher bei den tonalen Unstimmigkeiten (schneller Wechsel von Ernsthaftigkeit zu Humor) überfordert wirken, da diese Stimmungswechsel häufig nicht motiviert sind, aber eben zur Bondfigur gehören. Da sehe ich das eigentliche Problem. Aber dafür können die Darsteller auch nur bedingt etwas, sondern eher die Regisseure und Autoren. Wie erwähnt, empfinde ich Glens Arbeit für die Serie auch längst nicht mehr so großartig.

Und schließlich hat ja auch LTK diesen seltsam all-versöhnenden Party-Moment am Ende, wenn ein frisch verwitweter und verstümmelter Felix fröhlich ins Telefon grinst. Ich finde das nicht weniger unrund im Gesamtkonzept.

Das dachte ich auch lange Zeit. Mittlerweile bin ich komplett anderer Ansicht. Ich denke John Glen hat sich bei seinem letzten Film nochmal überdeutlich an On Her Majesty’s Secret Service orientiert. Auch hier gibt es am Ende eine – im Gesamtkontext – doch ziemlich kitschige Flower-Power-Hochzeit Marke 1969, die nur durch das harte und tragische Ende einen bittersüßen, anstatt einem zuckersüßen Nachgeschmack beim Zuschauer hinterlässt.

Bei Licence To Kill hat Glen diese Abfolge umgedreht. Wir haben einen Over-the-Top-Bond in der Pretitlesequenz mit einem Gute Laune-Hochzeitsabschluss. Nach den Titeln kommt dann aber die große Wende. Dem Brautpaar ist nicht einmal eine Hochzeitsnacht vergönnt. Della wird ermordet und Felix brutal verstümmelt. Häufig ist zu lesen, dass Bonds Rache gar nicht motiviert genug sei. Leiter sei ja nur ein Freund und Kollege, dessen Beziehung zu Bond in den vorherigen Filmen nie richtig entwickelt wurde. Dass stimmt zwar einerseits, aber nicht umsonst ruft uns der Film andererseits kurz vor dem brutalen Twist nochmals in Erinnerung, dass Bond ja auch schon mal verheiratet war und seine Frau unter ähnlich tragischen Umständen verlor.

Bond rächt somit nicht nur Felix und Della, sondern er will auch für sich selbst wieder Gerechtigkeit herstellen. Das Schicksal der Leiters reißt auch bei ihm alte Wunden wieder auf und konfrontiert ihn mit dem Trauma seines eigenen, gescheiterten Glücks. Bond kann nicht akzeptieren, dass sein und Leiters Beruf ihr jeweilig privates Glück zerstört hat. Deshalb jagt er Sanchez genauso rachsüchtig, wie er seinerzeit Blofeld zur Strecke bringen wollte, weil dieser massive Angriff aufs Private eben nicht "rein geschäftlich" ist, wie Sanchez zu meinen glaubt. Auch hier gibt es Rückgriffe auf On Her Majesty’s Secret Service.

In beiden Filmen ignoriert Bond Ms Befehle (und kündigt übrigens auch jeweils) und jagt den Schurken schließlich auf eigene Faust und sucht sich dafür eigene, private Helfer. Deshalb kann ich die Kritik, Bond handele nicht nach Auftrag im Falle von Licence To Kill auch nur noch bedingt nachvollziehen. Und in beiden Filmen wird das private Glück zerstört weil die Männer (Bond & Felix) nicht von ihrer Profession lassen können. Bond hätte sich Tracy einfach schnappen und seinen Hut nehmen können. Aber nein, er muss erst noch unbedingt Blofeld zur Strecke bringen. Komme, was da wolle. Das gleiche bei Felix, der den Fall ja auch einfach seinen Kollegen hätte überlassen können. Stattdessen schiebt er seine Hochzeit für einen spekulativen, halsbrecherischen Einsatz auf.

Da Glen den tragischen Schockmoment gleich am Anfang einsetzt, finde ich es gar nicht unpassend, dass die Figuren (Bond, Felix, Pam, Lupe, Q etc.) nach all den Strapazen und schrecklichen Erlebnissen am Ende doch einen fröhlichen, optimistischen Blick in die Zukunft und Bond und Pam nach den gemeinsam bestandenen Abenteuern einen Moment der innigen Vereinigung gewährt bekommen. Somit finde ich das gelöste Ende hier sogar motivierter als das bei The Living Daylights.

Die Partyszene bei Daltons Debüt finde ich jetzt auch nicht so schlimm, aber die Kamran Shah-Mannschaft nervt mit ihrem Plakativauftritt schon etwas. Zumal deren Auftauchen ja auch recht unmotiviert wirkt, weil die Zusammenarbeit mit den Mujaheddin aus Bonds Sicht doch eher ein Zweckbündnis gegen Koskovs Verschwörung war. Aber Kara lädt die gleich alle zu ihrer Welttournee ein. Naja…
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Spree

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Freitag, 26. August 2016, 18:40

Chapeau für die Parallelen zw. OHMSS und LTK. Ist mir so nie bewusst aufgefallen. Werde ich beim nächsten Mal LTK drauf achten, dann relativiert sich vielleicht auch mein letzter Kritikpunkt an LTK ( platte Rachethematik).
I never left!